Trainingsbericht beider Gruppen vom 19.Januar 2009

 

Trainingsbericht beider Gruppen vom 19.Januar 2009

Das unsere Schwimmer langsam abhärten, merkten wir heute: trotz Grippewelle und Magen-Darm-Virus hatten wir wieder „volles Haus“. Die Kids sind motiviert, interessiert an den neuen Schwimmstilen und „leidensfähig“, weil es immer noch nicht so toll geht, wie sie es sich wünschen.

Aber Kids, der Weg ist das Ziel und wie ich es heute zum Schluss nochmals sagte: wir werden es gemeinsam schaffen.

Also, zuerst kam wieder mal unsere Gymnastik zum Zug, einige hatten sogar die Hausaufgaben erledigt und zeigten voller Ehrgeiz, wie gut und schnell sie die Arme kreisen können. Prima! Weiter so! Die ersten Züge im Wasser waren zwar kalt, aber mit dem anschließenden Beinetraining wurde es den Kindern schnell warm. Wir trainierten wieder Einarm-Kraulen in Bauch- und Rückenlage und diesmal gelang die Aufgabe den meisten schon viel besser als in der letzten Woche. Tja, Übung macht den Meister, das merkten die Delfine und Haie dann beim Hundepaddeln mit Freistilbeinen, diesmal ohne Brett, ganz deutlich. Mit größter Anstrengung gelang ihnen zum Schluss eine Bahn Rücken. Einige sahen schon richtig gut in der Rückenlage aus, einige hatten noch Schwierigkeiten, einige schluckten immens viel Wasser- wir aber waren begeistert, dass sie es immer wieder versuchten und ließen die Kids als Krönung des Trainings vom Dreier springen bzw. im kleinen warmen Becken toben.

An alle Erkrankten: Bitte keine Panik, das Neugelernte könnt ihr schnell wieder aufholen.

Der Delfin konnte heute leider nicht weitergereicht werden, da Timi zu den Erkrankten zählt.

Der Hai schläft eine Woche bei Pit Kilian, weil sein Ehrgeiz die anderen mitzieht und er einer der besten Techniker unter den „Haien“ ist. Herzlichen Glückwunsch, Pit!

Für alle Teilnehmer in Gröditz—bleibt gesund, wir erwarten euch 13:00 Uhr in Doberschütz, am Parkplatz an der B87 hinter dem Gasthaus

„Zur Sonne“ gegenüber dem KIA- Autohaus.

 

Anhang zu heute, 19.1.2009:

Übrigens: es gibt nicht immer nur zu den Kindern was zu sagen: heute haben sich die Trainer auch ein dickes Bienchen verdient:

 

JANE empfing die Kinder im Foyer und war Ansprechpartner für den Hol- und Bringedienst. Zudem tröstet und baut sie die Kleinen auf, wenn mal nicht so klappt.

GERHARD hat heute eigenständig das Training der Großen übernommen und war Vorbild bei der Gymnastik.

ANNE, dir wollt ich schon immer mal danken, dass du immer die Schwimmutensilien bereitstellst und nach Trainingsende auch entsorgst. DANKE.

UWE—ich fand es schön, dich heute erstmals im neuen Jahr- trotz hoher Arbeitsintensität- wieder am Beckenrand begrüßen zu können. Dein Einsatz war sehenswert!

TILO, deine Bilder sind klasse geworden, kann man hier den Kindern doch zeigen, was „im Wasser sitzen“ bedeutet und wie sich die Trainerschaft „reinkniet“.

HEIKE, Gute Besserung, werd schnell wieder gesund! und…

ANDREAS, bis nächste Woche! Ihr fehlt uns am Beckenrand.

Trainingsbericht von Freitag, 09.01.2009, 18:45 Uhr – 20.45 Uhr

Trainingsbericht von Freitag, 09.01.2009, 18:45 Uhr – 20.45 Uhr

Heute Abend trafen wir 21 Sportler zum gemeinsamen Training in der Eilenburger Schwimmhalle.

Wir begrüßten darunter 4 Neuanmelder aus verschieden Altersklassen, die aus ganz unterschiedlichen Beweggründen das Neue Jahr sportlich angehen wollen.

Zum Beispiel Joana, 5 Jahre alt. Sie hat eine große Schwester, die bereits bei den

„Montagskindern“ trainiert. Das will Joana auch, sie muss bloß noch die Seepferdchen-Prüfung ablegen. Da sie seit einiger Zeit nicht üben konnte, kommt sie nun freitags zum Trainieren und darf sich darauf freuen, bald mit der Schwester zusammen am Montag in die Schwimmhalle zu kommen.

Oder Christoph, der lange Zeit bei den Leichtathleten trainiert hat und nun einfach mal sehen will, was ein Schwimmer so macht. Er ist bereits 14 Jahre und trainiert in der noch kleinen Jugendgruppe mit. Heute hat er gezeigt, was er im Wasser leisten kann und schwamm mit den 4 anderen mit Flossen um die Wette. Insgesamt schafften die kleinen Großen 1200m!

Hungrig aß Christoph beim Abschied sein Stück Käsekuchen. Und nächste Woche? Will er unbedingt wiederkommen…

Nachdem sich die Jugendlichen zum Spielen zurückzogen, hatten die Erwachsenen die Bahn für sich allein. Nach 500 Metern Einschwimmen waren sie so richtig warm für die anstehende „Neujahrseinheit“.

RB/FB im Wechsel waren zuerst dran. Das Beintraining hatte es aber in sich, da bei 12,5m aus der normalen Geschwindigkeit eine schnelle werden sollte. Nach 3 Wochen Nichtstun brennen einem da schnell die Muskeln…

Es folgte eine Übung der Arme: 12,5m RA/FA -Strecklage, die nächsten 12,5m waren bewusst mit einem kräftigen Handabdruck am Oberschenkel auszuführen. Ohne schnell zu schwimmen, ist das eine Übung, die ordentlich und kraftvoll ausgeführt, ebenso „brennt“ – diesmal halt in den Armen.

Nach dem Bein- und Armtraining ging es dann in die Gesamtbewegung- das Highlight des Abends: 8x 50m R/ F im Wechsel waren zu schwimmen und zwar folgendermaßen: kraftvoller Abstoß vom Beckenrand, danach 10m Sprint mit vollem Beinschlag, es folgen 30m R/F in normaler Geschwindigkeit, um dann die letzten 10m mit ganzem Einsatz in Ziel zu sprinten und dabei einen „schnellen“ Anschlag zu schaffen, d.h. mit gestrecktem Arm an die Beckenwand anzuschlagen.

Leider fehlt uns noch die entsprechende Uhr an der Schwimmhallenwand, um dem Ganzen noch das gewisse Etwas zu verleihen. Man kann seine Sprintfähigkeit nämlich noch ausbauen, wenn die Pausen zwischen den Starts relativ kurz gehalten werden. Man nennt das dann 8x50m –Start: 1Min. Je schneller man dann schwimmt, umso länger hat man Pause. Spaß hatten die 3 Männer und Steffi aber trotzdem, zumal wir zum Ausklang noch die Halte- und Stabilisierungsübung “toter Mann“ probten. Da waren der Stress und die Anstrengung des vorangegangenen Trainings fast vergessen: den toter Mann kann nämlich nicht jeder automatisch, auch er muss hart geübt werden. Grundvoraussetzung für eine gute Körperlage im Wasser, z.B. beim Rückenschwimmen, ist nämlich die Fähigkeit, die Hüfte nah an der Wasseroberfläche zu halten und diese dort zu belassen, um nicht im Wasser zu „sitzen“. So wie manche beim Turnen keinen Hüftaufschwung können (da meine ich besonders mich), können andere halt keinen toten Mann. Aber bekanntlich macht erst Übung den Meister, drum, liebe Schwimmerlinge, dran bleiben und das Ganze nächste Woche wiederholen: es wird schon…Abschließend folgten noch ein paar Gleitübungen aus der Aquafitness und dann war die Stunde nach knapp 1500m schon wieder vorbei. Großes Lob gebührt Euch allen, egal ob Kind oder Rentner, für die enorme Disziplin und Einsatzbereitschaft—auf einer Bahn innerhalb von 2 Stunden solch ein Pensum zu schaffen, ist schon eine großartige Leistung. Dank erhalten auch die 2 Schwimmhallenmitarbeiter Diana und David, die mit Spaß und Toleranz zum Gelingen beigetragen haben.

Eure Kathrin

Trainingsbericht 5.1.2009

        Trainingsbericht 5.1.2009

Das erste Training im neuen Jahr begann wie immer mit Gymnastik am Beckenrand. Wir bereiten die Kinder nun darauf vor, die Gesamtlage auf dem Rücken vollständig zu erlernen. Gute Vorarbeit leistet uns da die Gymnastik in Form von Armkreisen vorwärts und rückwärts ein-und beidseitig, Wechselarmkreisen und alle weiteren Übungen, die die Schulterpartie erwärmen und somit beweglich machen. Armkreisen in allen Formen haben die Kinder als Hausaufgabe auf bekommen.

Dann ging es für alle 18 Kinder ins Wasser. Zuerst haben wir das alt bekannte Rückenbeine- schwimmen wiederholt.Das Beherrschen dieser Art von Fortbewegung ist die Voraussetzung für das Erlernen der Rückengesamttechnik. Als bildhaften Vergleich nutzten wir gestern das Motorboot, welches ohne Motor auch nicht fahren könnte. Die Kinder wurden immer mal wieder auf die hohe Hüfte( nicht im Wasser sitzen) hingewiesen sowie auf einen kontinuierlichen Beinschlag.

Dann probierten wir das Rückenarmeschwimmen mit einem Brett zwischen den Beinen. Das fiel gerade den Kleinen immens schwer. Hier fehlt es einfach noch an Koordination sowie an Armkraft. Das Brett zwischen den Beinen verhindert zwar das Absacken der Beine. Gleichzeitig müssen die Beine aber eng aneinander gepresst werden, damit das Brett nicht verloren geht. Wir nutzten dann statt des Brettes den Schwimmlerngürtel: damit ging es besser und die Kinder bekamen mit dieser Hilfe um die Hüfte einen ersten Eindruck, was Rückenschwimmen bedeutet. Es gelang dem einen schon ganz gut, die richtige Lage auf dem Wasser zu halten und andere wiederum hatten keine Schwierigkeiten mit dem kontinuierlichen Rückenarmschlag. Durch regelmäßiges Üben in den nächsten Trainingseinheiten wird das Erlernen im Großen und Ganzen aber gut vonstatten gehen.Umrahmt wurde das Training heute mit Sprüngen vom Ein-und Dreimeterbrett und Tauchen unter den Leinen hindurch.

Die Großen, 20 insgesamt, kamen anschließend an die Reihe. Wir haben 3 neue Kinder aufgenommen, die sich gut integrierten. Die Haie waren gestern sehr aufmerksam und emsig bei der Sache. Ihnen gelangen die oben angeführten Übungen aufgrund ihrer körperlichen Vorteile schon sehr viel besser. Hier konnten wir auch schon einige Technikdetails umsetzen: mit dem kleinen Finger zuerst ins Wasser einsetzen oder der Arm bleibt über Wasser lang gestreckt und wir sehen nach vorn in Richtung Füße und wir achten darauf, den Kopf nicht in den Nacken fallen zu lassen. Das und einiges mehr werden die Kinder in Zukunft oft hören. Bei den Großen gab es zum Schluss noch etwas Besonderes: wir haben ein Maskottchen, das wir als Ansporn, Lob und Motivationsmittel einsetzen wollen. Diese Woche erhielt Virginie den Hai. Er wird wöchentlich vergeben und eigentlich wollten ihn alle mitnehmen.

Für die Kleinen habe ich noch nicht das richtige Plüschtier gefunden, aber nächsten Montag bekommt eine(r) von ihnen auch ein Maskottchen. Versprochen…

Alle Kinder erhielten gestern ihr Muttiheft. Es soll den Kinder dazu dienen, ihre Trainings und Wettkampfeindrücke zu notieren sowie ihre Wettkampfzeiten zu dokumentieren. Ich gehe mal davon aus, daß einige Kinder das Muttiheft nutzen, bei anderen wird es irgendwo im Kinderzimmer verschollen. Wie auch immer: das Führen ist kein Muss, hilft aber, sich selbst zu kontrollieren und dient oft auch als Gedankenstütze für Hausaufgaben oder anderem. Warten wir mal ab, ob die Kids das Angebot annehmen: irgendwo müssen die Bienchen oder Lobe ja auch hin.

Eure Kathrin