Die ersten beiden Wettkampftage in Nizza

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Freitag, fast noch vor dem Aufstehen, ging es zum Einschwimmen in die „hohe“ Halle.

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Schnell noch einen Blick in die Starterlisten und dann ging es auch schon los. Unter dem Bild von Camille Muffat war der Call-Room eingerichtet. Kathrin war mit den 50m Freistil zuerst dran und traf hier auf ihre Konkurrentinnen.

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          Die Läufe wurden einsortiert und dann zu den Startblöcken geführt.

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Kathrin erhielt Bahn 2 und direkt neben ihr schwamm eine britische Paralympic-Schwimmerin. Kathrin kämpfte und erreichte einen guten vierten Platz – also leider die Holzmedaille.

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Jörg war als nächster über die gleiche Strecke dran und konnte seine Meldeplatzierung deutlich verbessern – am Ende war er 13.

clip_image019[1] Platz 5 im Lauf mit 31,54s.

Wir haben leider nur wenige Bilder, da wir alle unsere Läufe auch filmten.

clip_image021[1] Tilo war nun der letzte Starter im schnellsten Lauf der Altersklasse 45-49 auf Bahn 1. Ein gutes Rennen brachte unserer Mannschaft die erste Medaille – es reichte knapp zum dritten Platz!

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Große Freude bei den Siegerehrungen -Verständigung über alle Sprachbarrieren hinweg. Vor Tilo waren z.B. ein Brite und ein Franzose platziert.

Am Nachmittag war nur Tilo am Start – mit seiner Hauptstrecke, den 200m Rücken. Da unser ganzes Team erkältet nach Nizza fuhr, waren die längeren Strecken besonders schwierig. Langsames Angehen und großer Kampf brachten die zweite Medaille – Silber:

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Inzwischen begann es ordentlich zu regnen und so nutzten wir die Capes aus dem Willkommenspaket.

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         Der Samstag begann für unsere Mannschaft mit den 100m Rücken für Tilo.

clip_image032 Ein wenig nervös sitzt er zwischen den anderen Rückenschwimmern.

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Tilo konnte über 100m Rücken mit großem Endspurt wieder eine Medaille erringen. Von Platz 5 bei der Wende kam er bis noch auf wenige Zehntelsekunden an den russischen Sieger heran und wurde Zweiter. Da kann man schon mal erschöpft sein.

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Kathrin wartete in der Zwischenzeit auf ihre 50 m Delphin – kleine Cremekur mit Voltaren gegen die schmerzende Schulter inbegriffen.

clip_image042[1] Ruhe hilft auch gegen die Anspannung.

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Treffen im Call-Room und Entgegennahme der Startkarte, die man auf der eigenen Bahn abgeben muß.

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         Dann kommt das Warten                      und              das Laufen zum Startblock.

                  Und Kathrin schaffte es – sie hielt die 50m Delphin durch.

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Die Britin schwamm die Strecke ohne Armeinsatz. Kathrin schwimmt sich im kleinen Becken aus – wohlverdient nach ihrem zweiten Platz!!

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Freudiges Warten auf die Siegerehrung – heute mit Prominenz: Nizzas Bürgermeister und eine französische olympische Medaillengewinnerin.

clip_image059 Da strahlt jemand vor Freude!

      Jörg mußte auf derselben Strecke direkt nach der Mittagspause ran.

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Letztes Aufwärmen im Call-Room und dann gespantes Warten mit den Gegnern im eigenen Lauf. Alle 8 Starter gehen zur Startseite – Jörg hat die Bahn 7.

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Sein Gegner auf Bahn 8 beäugt ihn bei seinen Startvorbereitungen kritisch.

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Ein guter Start und ein anstrengendes Rennen brachten eine Zeit von 34,34s und einen hervorragenden 12.Platz in der Altersklasse 45-49.

clip_image074 Dann wurde es Barbara immer mulmiger. Sie war die letzte Einzelstarterin am heutigen Tag.

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                             Kathrin begleitete sie zum Start über die 200m Freistil.

clip_image078 Die Aufregung war ihr bis zum Start anzusehen.

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Dann aber lief alles wie am Schnürchen. Der Startsprung gelang – die Brille hielt und

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mit langen, gleichmäßigen Zügen schwamm sie die Strecke und schlug als 8. In iherer Altersklasse 40-44 an (3.20,73min)

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                                         Endlich kam ein erleichtertes Strahlen auf ihr Gesicht.

Den Höhepunkt des Tages konnten wir leider nicht photographieren, da in unserer Staffel alle mitschwimmen mußten.

Eigentlich hätte unsere Staffelzeit zur Bronzemedaille gereicht – wir schwammen unter 2:10 min und damit über 5 Sekunden schneller, als wir selber erwartet hatten. Leider wurden die Regeln des Meldens nicht eingehalten und so konnten 14 Tage nach Meldeschluß noch am Wettkampftag Staffeln nachgemeldet werden – die unfairer Weise die Zeiten und Altersklassen aller bisher gemeldeten Staffeln genau studieren und darauf mit neuen Staffeln reagieren konnten. Besonders die Russen, Ukrainer und Litauer nutzten dies ausgiebig, da sie große Mannschaften zur Verfügung hatten. So trotteten wir mit einem eigentlich hervorragenden vierten Platz durch das verregnete Nizza nach Hause.

Das Unwetter erlebten wir „hautnah“ – aber von den 16 Toten in den deutschen Nachrichten bekamen wir nichts mit – es fuhr aber auch kein Bus mehr am späten Abend, als Kathrin und Tilo vom Mannschaftsessen bei Barbara nach Hause liefen.

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