Herbst – Trainingslager in Plauen

Nachdem wir im letzten Jahr unseren Vereinskindern kein Herbstlager anbieten konnten, freuten wir uns in diesem Jahr umso mehr auf eine ereignisreiche Woche voller neuer Erlebnisse im Wasser und an Land. Wir hatten uns in Plauen eine Unterkunft gesucht, die nicht allzu fern von einer Schwimmhalle lag. So sollte ein Trainingslager also möglich sein!

Schon die Zugfahrt war für die Kinder ein Erlebnis. Allein mit Rollkoffer und Rucksack über den Bahnhof zu ziehen, ist was anderes, als wenn Mama und Papa einen mit dem Auto bis zur Tür fahren!

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Mit Frances und Karsten sowie Uta (u.rechts) und Adrian hatte ich vier super nette, aufgeschlossene und total tiefenentspannte Betreuer an meiner Seite.

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Gegen 11 Uhr trafen wir in der Jugendherberge „Alte Feuerwache“ ein und bekamen ein sehr schmackhaftes Mittagessen. Noch bevor wir unsere Zimmer bezogen, ging es ab zum ersten Training in eine Schwimmhalle, die uns schon architektonisch außerordentlich gut gefiel.

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Ein Entspannungsbecken sowie ein modernes 50 Meter Becken erwarteten uns

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Und die erste Aufgabe bestand für alle darin, 400 (8×50) Meter hintereinander zu schwimmen. Nicht für alle eine schöne Aufgabe!

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Zu eng, zu lang, zu viele auf der Bahn—nach dem Einschwimmen trennten sich die Jüngeren von den Älteren und zogen rüber ins Entspannungsbad.

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Die Großen hatten dann die 50 Meter Bahn für sich allein.

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Im kleinen Becken kümmerten wir uns die gesamte Woche um die Kraultechnik sowie um den Startsprung.

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       Tolle Aussicht und die Uhr immer im Blick: die Schwimmhalle war echt eine Wucht!

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Die Abschlussaufgabe hatte es dann nochmal in sich: die Kleinen ließen sich von den Großen ziehen…tolle Kraft-, aber auch Teambildungsaufgabe!!!Vor allem hatten alle ziemlichen Spaß!

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                                             Bloß nicht untergehen!!!

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Übrigens: auf Bahn 1 trainierten die Schwimmer vom Schwimmverein Freiberg…beide Seiten hatten viel zu schauen…

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Der Rückweg durch schönstes Herbstwetter war einfach nur entspannend…

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Die Vorfreude auf die Zimmer war nach dem 2-Stunden-Training spürbar…

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                            Uta verteilt KARINA-Kekse!!! Vielen Dank!!!

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Aufgrund der hohen Nachfrage nach der Jugendherberge waren unsere Zimmer auch um 15 Uhr noch nicht bezugsfertig, sodass wir uns erstmal mit Herrn Simmat trafen, der uns auf eine interessante Stadtführung durch seine Heimatstadt Plauen mitnahm. Ich bin immer wieder erstaunt, wie diszipliniert und interessiert unsere, eure Kinder bei solchen Veranstaltungen sind. Herr Simmat machte es uns auch super leicht, in die Historie der Stadt einzutauchen…fragt eure Kids mal nach den Besonderheiten des Plauener RathausesJ

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Auch das Geländer vor dem Rathaus ist eine kleine Berühmtheit…die Kids sollten auch hier das Geheimnis auf Nachfrage lüften können! Auf jeden Fall gelang es dem Schauspieler, die Kinder bei Laune zu halten, sodass wir neben der Lutherkirche (fragt die Kids mal nach der Geschichte mit dem Bürgermeister und den Kerzen!!!)

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                        auch den Friedhof sowie die Figur der „Neideideln“

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sowie das Wendedenkmal kennenlernten und uns das Eis in der Tunnelpassage nach anderthalb Stunden redlich verdient hatten.

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Da ja einige unserer Kinder bislang dachten, dass es sich bei Plauener Spitze um ein Kuchenstückchen handelt, schlenderten wir natürlich noch ein bisschen durch die knuffige Altstadt und fanden einen Laden, in dem Plauener Spitze zu sehen und zu erwerben war.

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Am oppulenten Rathaus, hier eine Ecke, die einen Dieb und einen Gendarm zeigt, bewunderten wir auch die nicht typische Uhr, die uns zum Gruppenbild mit Jörg Simmat veranlasste.

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Die letzte Station unserer Stadtführung war das Erich-Ohser-Haus, dass allein schon durch die Figur „Vater und Sohn“ vor dem Haus ziemlich interessant wirkte…dazu später mehr…Zunächst danken wir Herrn Simmat für seine Art, uns die Geschichte so lebhaft und interessant nahe zu bringen…Mann sieht sich immer zweimal im Leben!!!

Nach dem Bezug der Zimmer und einem leckeren Abendbrot ließen wir den Abend ruhig mit Kartenspielen und Quatschen ausklingen…

Dienstag morgen…FRÜHSPORT im Innenhof mit Warmlaufen, schwimmspezifischen Übungen und Auslaufen…

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Es folgte im Anschluss an das Frühstück ein ausgiebiger Stadtbummel, der durch die Menge an Läden und Lädchen dazu führte, dass sich alle einig waren: nächstes Jahr braucht es mehr Taschengeld!!! Am Nachmittag besuchten wir das Capitol-Kino in der Innenstadt Plauens. Der Animationsfilm „Alles steht Kopf“ rührte nicht nur die Kinder zu Tränen… unbedingt ansehen!!! Ab 18 Uhr konzentrierten wir uns auf die nächste Trainingsrunde…

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Mathis schafft seinen ersten Startsprung mit Bravour…da werden Gerhard und Tilo aber staunen!

clip_image084 Auch die Kraultechnik wurde von Bahn zu Bahn besser, hier Sophie und Frances im Wettschwimmen…

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                                      Plauen am Abend bedeutet staunen, staunen…

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Gestaunt haben wir nicht schlecht, als wir am Mittwochmorgen im ersten Schnee unseren Frühsport abhalten mussten. Zunächst wurden aber alle Fragen nach einer ersten Schneeballschlacht höflichst abgelehnt…

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Koordination Arme recht, Beine links und umgekehrt…gar nicht so einfach…zumindest der Kopf rauchte und machte allen Appetit auf das Frühstück.

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Da unser geplanter Ausflug in die Freizeitanlage Syratal wegen des Wetters ausfallen musste, entschieden wir uns für einen intensiveren Blick in das Erich-Ohser-Haus. Nach einem kurzen Telefonat mit der dortigen Chefin erhielten wir eine Führung durch das alte, aber durchweg eindrucksvoll sanierte Haus mit seinem besonderen Namensgeber.

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Die Kurzgeschichten sind außerordentlich süß, die Geschichte seines Todes aber rührte die Kinder bis ins Herz. Auch hier lohnt sich ein Nachfragen bei den Kids!!!

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Herr Ohser schrieb in altdeutscher Schrift Briefe an seinen Sohn, Tim staunt nicht schlecht, dass ich diese ohne Probleme lesen kann. Der Originalschreibtisch des Zeichners ist erhalten geblieben, ebenso die Lampe…

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Wieder einmal zieht uns die Schwimmhalle mit ihrer Großzügigkeit in unseren Bann. Diesmal teilen wir uns in drei Gruppen und mit Hilfe von Karsten, Uta und Frances gelingt es den Kids, sich mit Terrabändern, Gymnastik sowie Schwimmen

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                                innerhalb von zwei Stunden zu beschäftigen.

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An dieser Stelle sei den Dreien sowie Adrian aufs herzlichste gedankt…ohne euch könnte so ein Trainingslager nicht stattfinden. Ich hoffe, ihr habt euch ein wenig vom Alltag erholen können und die Zeit genauso genossen wie ich!!!

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Statt im kleinen Becken zu relaxen, wollen die Kleinen unbedingt nochmal Kopfsprung üben…aber bitte!!!!

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Um tiefer in das Phänomen Plauener Spitze einzutauchen, muss natürlich eine Führung durch das Spitzenmuseum im Plauener Rathaus her. Zunächst ein kurzer Film zur Historie (Filme gehen ja immer)… danach folgt ein

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                                             Rundgang durch das Haus…

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                     Neben Deckchen, Kleidern, Schirmen und vielem mehr

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Bestaunen wir auch die dazu benötigten Maschinen, ob groß oder klein, es beeindruckt uns mächtig, wie filigran das Endprodukt aussieht…

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Auch der Donnerstag wartet mit einem speziellen Programm auf. Training um 8 Uhr in der Früh? Für unsere Weltmeister von morgen kein Problem. An ein Murren kann ich mich nicht erinnern, eher an den Stolz, der die Kinder um 10 Uhr erfüllte. Das war eben ein Frühsport der besonderen Art!

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Ohne Worte…während im allgemeinen Sachsens Ferienkinder noch schlafen, nutzen unsere Schwimmerkids alle Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung! Wir finden das einfach SPITZE!!!

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Da ein wenig Kultur ja seit 8 Jahren zum Rahmenprogramm dazu gehört (und bei den Kindern so sehr beliebt ist), besuchen wir am Nachmittag die sog. „Weberhäuser“ der Stadt. Über 500 Jahre stehen die Häuser schon und nach einer notwendigen Sanierung um die Jahrausendwende herum stehen sie uns nun als Bastelstuben zur Verfügung,

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Auch hier ist der Begriff „knuffig“ passend, denn wir hatten ständig das Gefühl des Bestaunens und Bewunderns…

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               Es gab ein Häuschen für die Mädels zum Kerzenziehen…

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clip_image157 hier ganz konzentriert: Leon und Emma

             Für die Jungs stand die Holzwerkstatt zum Schnitzen bereit…

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Während der Rest sich am großen Tisch in der Filzwerkstatt einfand und ein „Traumauge“ bastelte…

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knipsten Adrian und Karsten diese Bilder in den und rund um die Weberhäuser und ihr Team, die wir im nächsten Jahr auf jeden Fall nochmals besuchen müssen.

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Nach zwei Stunden handwerklichen Tuns staunen alle nicht schlecht, was sie da wieder mit den eigenen Händen gezaubert hatten…

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So ist unser Appetit am Donnerstagabend natürlich wieder riesig und alle freuen sich über

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eine Rutschparty entlang der Feuerwehrstange vom zweiten hinunter in den ersten Stock…

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sowie über das Lagerfeuer mit Knüppelkuchen und Marschmallows…

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So klingt unser letzter Abend ziemlich warm und gemütlich aus, denn im Anschluss sehen wir uns noch den neuen „Asterix“-Film an, den uns die Herbergsleitung ohne Wenn und Aber noch organisiert hat!

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Nach einer letzten Nacht nun noch ein letztes Mal in Wasser… diesmal besteht unser Training aus einer Kombi aus Beine, Arme, Strecklage und Gesamttechnik…

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Die Großen schaffen wieder 2,5 Kilometer die Kleinen immerhin 1,5 Kilometer!

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Die Zeit für ein erstes, letztes Gruppenfoto in der tollen Schwimmhalle mit echt netten und großzügigen Mitarbeitern nehmen wir uns gerne! Und auch hier sind wir uns mit dem Chef des Hauses einig: wir kommen wieder!

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Letzte Aufgabe an die Großen unter Adrians Führung: 5×100 Meter Lagen…

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Und selbst die Kleinen probieren sich im Durchhalten der letzten Aufgabe 4×25 Meter Kraul! Super, bitte weiter so!

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                    Danach darf gerne ausgiebig im kleinen Becken relaxt werden…

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Ebenso zum letzten Mal Kultur und Bildung…wir besuchen nach dem Mittagessen in der Jugendherberge das Alaunbergwerk „Ewiges Leben“ clip_image209und es gelingen trotz des schummrigen Lichts noch eine paar nette Fotos: clip_image210 Muppettshow mit Helm: Karsten und ich

clip_image211 Adrian und Heinz und Karsten…

Neben der guten Luft und warmen 8 Grad Celsius lernten wir die verschiedenen Lampenarten in der Grube kennen.

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                        Michi                                                         Kai

Noch ein paar Worte zur Jugendherberge…wir hatten nichts Großes erwartet, aber was hier erfuhren, kann nur mit diesen Worten beschrieben werden: Herzlichkeit, Menschlichkeit, Flexibilität, Sauberkeit, Frische und Abwechslung bei den selbstgekochten!!! Mahlzeiten …dazu kommt dann noch die wundervolle Stadt Plauen mit vielen Chancen zum Entdecken und Dazulernen sowie eine super Schwimmhalle mit vielen Trainingsmöglichkeiten, die wir in diesen 5 Tagen gar nicht alle ausschöpfen konnten…

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Das Paket rund um Plauen lässt uns schlussendlich nur zu einer Aussage kommen: Hier müssen wir nochmals hin, wir kommen also auf jeden Fall im nächsten Herbst wieder!!!

(Wie gut, dass wir mit Herbergsmama Anja Olbrich schon fast alles in Sack und Tüten haben…super dickes Dankeschön an Dich und dein Team, besondere Grüsse an Kerstin, Stephanie und Rene!!!)

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Wir bedanken uns mit einem Herbstgruß und einem kräftigen SPORT FREI!!!

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Als neue Menschenart“ Homo Sapiens Rollii“ verlassen wir Plauen zunächst bergab, dann knappe 2 Kilometer bergauf und steigen voller neuer Eindrücke und voller Vorfreude auf zu Hause in den Zug.

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Großes Dankeschön an Frances, Uta, Karsten und Adrian für ihre Unterstützung sowie supi großes Bienchen an Nia, Emma, Katharina, Robin, Evi, Anna, Sophie, Sarah, Ellen, Michi, Paula und Frederike sowie an Leon, Lorenzo, Anton, Tamino, Mathis, Kai, Tim, Tom Len, Patrick, Leon und Marvin für Mitfahren, Mitstaunen, Mitlernen, fürs Durchhalten, Selbständigkeit Freiheit und Freizeit erleben… Ihr wart wie immer toll, lieb, wissbegierig und aufgeschlossen. Ich freue mich auf den Herbst 2016, wenn es wieder heißt: Auf nach PLAUEN!!!

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